Die Kravallschachtel … Doña Kravalla!

Irgendwie fühl ich mich genau so. Daiana, die Kravallschachtel von Mainz… „Doña Kravalla“ Aber mal ganz im Ernst, würde sich was tun müsste ich auch nicht meckern. Ich hab jetzt ein paar Wochen die Klappe gehalten und mal abgewartet, ob was passiert, aber Nix ist passiert… rein gar Nix. Vielleicht lag es ja an den Wahlen, dass alle in den Tiefschlaf verfallen sind und keiner irgendwie handeln wollte aus Angst Wähler zu vergraulen. Aber jetzt ist genug mit Tiefschlaf… Aufwachen!

Genau so fing mein Artikel vor 10 Tagen an. Ich hatte mich schon wieder einmal über alle ausgelassen… über die Busfahrer, die uns Radfahrer*innen von der Fahrbahn auf den Radweg abdrängen wollen, weil sie nicht wissen, dass die Radwegenutzungspflicht in der betreffenden Straße schon aufgehoben wurde. Über die aufgefrischte Markierung in der Bauhofstraße, die immer noch so schlecht wie vorher ist. Aber jetzt ist genug! Ich höre auf mit Meckern. Es bringt eh alles nix, so lange unser OB nicht einsieht, wie wichtig Radfahrer für die Stadt sind und wie wichtig es ist gerade uns zu „hätscheln“. Es gibt viele tolle Menschen in Mainz, die versuchen etwas für den Radverkehr zu tun. Hört nicht auf damit, aber ich bin raus. Freu mich jetzt einfach nur und bin glücklich, nicht auf ein Auto angewiesen zu sein und nicht im Stau zu stehen zu müssen.

Ich weiß nicht, wie ich zu der Entscheidung heute gekommen bin. Aber als ich heute so mit dem Rad nach Marienborn geradelt bin und mich zum 10.000sten Mal über die Radwegeführung nach dem Bau der Mainzelbahn aufgeregt habe, habe ich beschlossen die Füße still zu halten. Vielleicht ist ja auch das Fenster schuld, an dem ich mir heute so arg den Kopf gestoßen habe. fullsizeoutput_431Aber ich glaube es war der Esel, den ich heute beim Einkauf meiner Lieblingsäpfel gefüttert habe, der mich zu diesem Entschluss gebracht hat mich nicht mehr über die Bedingungen für Radfahrer*innen in Mainz aufzuregen. Dieses süße Tier  hat mir klar gemacht, was ich doch für ein Esel war, zu glauben etwas bewegen zu können. Fakt ist: Ich werde meine Energie für andere Projekte nutzen. Für die geplante Rikscha-Flotte und Radtouren durch unser wunderschönes Rheinhessen. Punkt!

 

 

 

 

 


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